Casio
Casio wurde 1946 in Tokio gegründet und ist für seine langlebigen und technologisch fortschrittlichen Digitaluhren bekannt, vor allem für die stoßfeste G-Shock-Linie.
Casio ist die japanische Marke, die Robustheit und Genauigkeit für jeden erschwinglich gemacht hat. Von der F-91W über die G-Shock bis zur erstaunlich feinen Oceanus bietet sie Ihre erste Uhr und ein Werkzeug, das weit teurere Uhren überdauert.
Die Geschichte von Casio beginnt 1946, als Tadao Kashio in Mitaka, Tokio, eine kleine Werkstatt namens Kashio Seisakujo gründete. Bekannt wurde das Unternehmen zunächst mit Rechenmaschinen, und die vier Kashio-Brüder gründeten 1957 offiziell die Casio Computer Co., Ltd. Das Uhrengeschäft kam 1974 mit der Casiotron QW02, Casios erster Armbanduhr und der ersten Digitaluhr mit automatischem Kalender. Casio ist keine klassische Manufaktur, entwickelt seine Quarzmodule, Displays und Stoßschutztechnik aber selbst, und genau das hebt die Marke im Budget-Bereich von der Konkurrenz ab.
Die Auswahl ist riesig. Die F-91W gehört für rund 15 bis 20 Euro zu den meistverkauften Digitaluhren überhaupt: ein Kunststoffgehäuse, eine Beleuchtungstaste und eine Batterielaufzeit von Jahren. Die Metallvarianten A158 und A168 bieten für etwa 25 bis 65 Euro eine Retro-Alternative. Eine Stufe höher liegt die G-Shock GA-2100, von Sammlern CasiOak genannt, ab rund 100 Euro, die Solar-Version bei etwa 160 Euro und die Vollmetall-GM-B2100 aus Stahl ab ungefähr 550 Euro. Wer Tough Solar plus Multi-Band 6 Funksynchronisation möchte, greift zur GW-M5610 für etwa 130 Euro. An der Spitze steht die MR-G mit Gehäusen aus Titan Ti64 und Cobarion-Lünetten; Referenzen wie die MRG-B2100 und MRG-B2000 klettern deutlich über 2.500 Euro.
Für den Käufer liegt die eigentliche Stärke von Casio in der Verfügbarkeit. Die Uhren gibt es überall zum regulären Preis, ohne Wartelisten und ohne Aufschläge, sodass der Gebrauchtmarkt für die meisten Modelle einfach ein günstigerer Einstieg und keine Wertanlage ist. Mit dem Wiederverkauf einer Casio verdient man also kein Geld, aber darum ging es nie. Prüfen Sie beim Gebrauchtkauf das Kunststoffarmband auf Risse, das Display auf ausgefallene Segmente und bei Solarmodellen, ob der Akku die Ladung noch hält. Batterie- und Dichtungsservice ist im autorisierten Center günstig, und die meisten Module laufen jahrelang, bevor sie ihn brauchen.
Heute ist Casio eine der wenigen Marken, die schlichte Funktionsuhren und wirklich feine Stücke unter einem Dach vereint. Die in Japan gefertigte Oceanus OCW-T200 ist mit Saphirglas, Tough Solar Module 5596 und Multiband 6 für rund 300 bis 450 Euro ein echter Geheimtipp. Die Edifice-Linie bietet mit Bluetooth und Solar Alltagseleganz von etwa 80 bis 400 Euro. Für Ihre erste Casio beginnen Sie mit der F-91W oder der GA-2100; diese beiden bringen die ganze Philosophie der Marke auf den Punkt, nämlich das Geld in Funktion statt in Show zu stecken.
Uhren von Casio


Häufig gestellte Fragen
Welche Casio soll ich als erste Uhr kaufen?
Wenn Sie digitale Schlichtheit mögen, beginnen Sie mit der F-91W für rund 15 bis 20 Euro. Wollen Sie etwas Robusteres und Stilvolleres, ist die G-Shock GA-2100, die CasiOak, ab etwa 100 Euro die kluge Wahl. Beide verkörpern die funktionsorientierte Philosophie der Marke am besten.
Behalten Casio-Uhren ihren Wert?
Nein, die meisten Casios sind keine Wertanlage. Die Uhren werden überall zum regulären Preis verkauft, ohne Wartelisten oder Aufschläge, sodass der Gebrauchtmarkt meist nur ein günstigerer Einstieg ist. Ziel ist ein zuverlässiges Werkzeug zu geringen Kosten, nicht der Gewinn beim Wiederverkauf.
Was unterscheidet die GA-2100 von der GW-M5610?
Die GA-2100 ist die analog-digitale CasiOak ab rund 100 Euro, geschätzt für ihr flaches Gehäuse und klares Design. Die GW-M5610 ist voll digital, etwa 130 Euro, und bietet Tough Solar mit Multi-Band 6 Funksynchronisation, sodass Batteriewechsel und manuelles Einstellen entfallen.
Wie viel kosten Batterie und Service bei Casio?
Bei Standard-Quarzmodellen ist ein Batteriewechsel im autorisierten Center günstig, und die Zelle hält ohnehin meist Jahre. Tough-Solar-Modelle nehmen Ihnen die Batteriesorgen ganz ab. Dichtungs- und Wasserdichtigkeitsprüfungen sind ebenfalls günstig, was Casio langfristig sehr wirtschaftlich macht.
Warum ist die Oceanus teurer als eine normale Casio?
Oceanus ist Casios obere Klasse und wird in Japan gefertigt. Modelle wie die OCW-T200 haben ein Saphirglas, Tough Solar Module 5596 und Multiband 6 Funksteuerung. Diese feine Verarbeitung erklärt bei rund 300 bis 450 Euro den Preisunterschied zu einer alltäglichen Kunststoff-Casio mühelos.





















