Zum Inhalt springen
Logo
Tissot
CH · Gegründet 1853

Tissot

Grup: Swatch Group

1853 von Charles-Félicien Tissot in Le Locle gegründet; die PRX Powermatic 80 (2021) brachte integriertes-Armband-Sport-Luxus mit 80 Stunden Gangreserve in den Einstieg.

675,41€
Durchschnittspreis

1853 in Le Locle gegründet und heute Teil der Swatch Group, ist Tissot der vernünftigste Einstieg in die mechanische Schweizer Uhrmacherei, mit dem 80-Stunden-Kaliber Powermatic 80 und Preisen, die im Midrange-Segment bleiben.

Tissot wurde 1853 in Le Locle im Schweizer Jura von Charles-Felicien Tissot und seinem Sohn Charles-Emile gegründet, und der Hauptsitz der Marke liegt bis heute in derselben Stadt. Der Vater war Gehäusemacher, der Sohn Uhrmacher; Charles-Emile erschloss bald den russischen Markt und begründete die Exporttradition, die das Haus noch immer prägt. Früh machte sich Tissot mit seriengefertigten Taschenuhren und Modellen mit zwei Zeitzonen einen Namen. Als Teil der Swatch Group hat Tissot heute direkten Zugang zur Fertigung von ETA, und genau deshalb kann die Marke in dieser Preisklasse echten mechanischen Gegenwert bieten.

Das Rückgrat des Katalogs ist das Kaliber Powermatic 80, ein Automatikwerk auf Basis des ETA C07.111, das mit 21.600 Halbschwingungen pro Stunde läuft und rund 80 Stunden Gangreserve liefert. Die meisten Modelle tragen eine antimagnetische Nivachron-Unruhspirale, die Silicium-Varianten dagegen eine Spiralfeder aus Silizium. Die Uhr, die Tissot wieder ins Bewusstsein der Enthusiasten brachte, ist die PRX Powermatic 80 40mm (das blaue Zifferblatt trägt Ref. T137.407.11.041.00) und kostet rund 650 bis 850 Euro. Die Seastar 1000 Powermatic 80 mit 300 Meter Wasserdichtigkeit, einseitig drehbarer Keramiklünette und Saphirglas liegt bei etwa 700 bis 900 Euro, die elegante Le Locle Powermatic 80 mit Clous-de-Paris-Zifferblatt zwischen 430 und 750 Euro. Die Gentleman Powermatic 80 Silicium (Ref. T127.407.11.041.00) bewegt sich um 720 bis 880 Euro, und der automatische PRX Chronograph mit dem Kaliber Valjoux A05.H31 steigt auf rund 1.750 bis 2.050 Euro.

Aus Sammlersicht kauft man Tissot nicht in der Erwartung einer Wertsteigerung, sondern weil man vom ersten Tag an eine solide Schweizer Mechanik zu vernünftigem Preis bekommt. Die PRX-Linie hat sich seit ihrem Comeback 2021 auf dem Zweitmarkt vergleichsweise stabil gehalten, während die übrigen Kollektionen meist unter dem Neupreis gehandelt werden, was beim Gebrauchtkauf von Vorteil ist. Beim Kauf prüfen Sie das Naheliegende: Originalbox und Garantiekarte, Gliederabnutzung bei den integrierten Bändern, Feuchtigkeitsspuren auf dem Zifferblatt und ob das Werk seine vollen 80 Stunden Gangreserve wirklich hält. Ein kompletter Service über die Swatch-Group-Zentren kostet etwa 130 bis 300 Euro und kommt mit zwei Jahren Garantie auf das Werk.

In der Moderne fährt Tissot mit der T-Touch Connect Sport zudem eine zweite Schiene: eine solar geladene Quarz-Connected-Uhr mit Titangehäuse und taktilem Saphirglas mit AMOLED-Display, im Bereich von rund 1.000 bis 1.100 Euro. Die Marke lässt sich für eine erste ernsthafte Uhr leicht empfehlen, denn sie bietet ein echtes Schweizer Mechanikkaliber, gestützt von einem dichten Servicenetz, zu einem Bruchteil dessen, was Luxushäuser verlangen.

Katalog

Uhren von Tissot

SSS

Häufig gestellte Fragen

Welche Tissot sollte ich zuerst kaufen?

Für die meisten ist die PRX Powermatic 80 40mm der ausgewogenste Einstieg: integriertes Band, Saphirglas und 80 Stunden Gangreserve für rund 650 bis 850 Euro. Wer eine Taucheruhr will, schaut auf die Seastar 1000; wer es elegant mag, ist mit der Le Locle besser bedient.

Behalten Tissot-Uhren ihren Wert?

Im Allgemeinen nein, Tissot ist kein Anlageobjekt. Die PRX-Linie hat sich seit ihrem Aufschwung 2021 vergleichsweise stabil gehalten, doch die übrigen Kollektionen werden meist unter Neupreis gehandelt. Das spielt Ihnen in die Hände, wenn Sie gern gebraucht und günstiger kaufen.

Was kostet ein Tissot-Service?

Ein kompletter Service über die Swatch-Group-Zentren kostet etwa 130 bis 300 Euro und enthält zwei Jahre Garantie auf das Werk. Bei einer Automatik-Tissot liegt das Intervall meist bei mehreren Jahren; bei täglichem Tragen sollten Sie den Dichtigkeitstest nicht auslassen.

Ist das Kaliber Powermatic 80 zuverlässig?

Ja. Das Powermatic 80 basiert auf dem ETA C07.111, abgeleitet von der bewährten ETA-2824-Architektur, und ist damit ein solides Automatikwerk. Es bietet rund 80 Stunden Gangreserve und bei den meisten Modellen eine antimagnetische Nivachron-Spirale, die Alltagsmagnetismus gut standhält.

Was unterscheidet die PRX Powermatic 80 vom PRX Chronograph?

Die Powermatic 80 ist eine Dreizeiger-Automatik für rund 650 bis 850 Euro. Der PRX Chronograph ist ein echter Automatik-Chronograph mit dem Kaliber Valjoux A05.H31, hat ein dickeres Gehäuse und steigt auf etwa 1.750 bis 2.050 Euro. Wer keinen Chronograph braucht, ist mit der Powermatic 80 bestens versorgt.