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200m / 20 ATM
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200m / 20 ATM

200m / 20 ATM ist der praktische Einstieg in die Taucheruhren-Kategorie, meist mit verschraubter Krone und einseitig drehbarer Lünette. Fürs Gerätetauchen zählt die Kennzeichnung DIVER'S nach ISO 6425 mehr als die Zahl.

200m / 20 ATM sitzt als der praktische Einstieg in die Sport-Taucheruhren-Kategorie. Die 200m WR (20 ATM) kommt aus einem statischen Drucktest und ist keine Tauchtiefe. ISO 6425 beginnt bei 100 m; viele Taucheruhren mit 200 m erfüllen die Norm, aber nur die Kennzeichnung DIVER'S zeigt es. Die Norm verlangt eine Vorrichtung zur Tauchzeitmessung (meist eine einseitig drehbare Lünette), im Dunkeln aus 25 cm ablesbares Lume und Stoßfestigkeit. Was dies von einer Standard-WR-Zahl trennt, ist der zertifizierte Aufbau.

Die Modelle erzählen die Kategorie-Geschichte. Die Tudor Pelagos 39 FXD bei 200m WR mit der Marine-Nationale-Spec sitzt bei 3.150-3.600 €. Die Omega Seamaster Diver 300m mit dem Master-Co-Axial-Kaliber ist technisch 300m WR, aber die Aqua Terra-Linie bei 150m WR fängt dasselbe Segment. Die Seiko Prospex SBDC033 bei 360-630 € ist die stärkste Budget-Wahl — ISO 6425 zertifiziert, NH36 automatisch. Die Casio MDV-106 'Marlin' bei 55 € ehrt ihre 200m WR; nicht zertifiziert aber technisch solide.

Der praktische Einsatz ist klar. Schwimmen, Schnorcheln und Wassersport sind kein Problem; fürs Gerätetauchen achten Sie auf die Kennzeichnung DIVER'S. Keine Angabe macht eine Uhr fit für heiße Dusche, Wannenbad oder Sauna, weil Hitze die Dichtung weichmacht. Ein Vakuumtest vor der Saison ist für Taucher Pflicht; die Dichtungslebensdauer beträgt 2-5 Jahre. Dichtungen werden beim Service getauscht, rund 90-180 €. Dieses Segment deckt die meisten Alltagsträger komfortabel ab; der Schritt auf 300m+ wie die Submariner ist meist eine Markenwahl, nicht ein echtes Bedürfnis.

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