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Fenster-Tag-Datum

Fenster-Tag-Datum beschreibt die Anordnung, bei der der Wochentag ausgeschrieben in einem Fenster und das Datum als Ziffer in einem zweiten Fenster erscheint. Das liest sich klarer als Zeiger- oder Hilfszifferblatt-Varianten.

Fenster-Tag-Datum bezeichnet eine bestimmte Anzeigelogik: Der Wochentag erscheint vollständig ausgeschrieben in einem Ausschnitt, das Datum als Ziffer in einem zweiten Fenster, beide in das Hauptzifferblatt gestanzt und nicht von einem Zeiger verfolgt. Rolex prägte dies 1956 mit der Oyster Perpetual Day-Date, der ersten Automatikuhr, die den Tag ausgeschrieben zeigte. Sie setzte den Tag in ein gebogenes Fenster bei 12 Uhr und das Datum in ein gerahmtes Fenster bei 3 Uhr. Zeigerdatum-Uhren mit einem Zeiger auf einem Datumsring sowie Tag-Datum auf Hilfszifferblättern sind die Alternativen, doch die Fensterlösung setzte sich durch Direktheit und Symmetrie durch.

Die Kategorie kreist weiterhin um die Rolex Day-Date. Die 36 mm Gelbgold Ref. 128238 kostet im Neupreis rund 43.000 Euro, während die Everose 40 mm Ref. 228235 mit Kaliber 3255 und etwa 70 Stunden Gangreserve gebraucht etwa zwischen 42.000 und 70.000 Euro gehandelt wird. Die Tagscheibe in bis zu 26 Sprachen bestellen zu können, seit 1973 möglich, ist das Markenzeichen der Linie. Darunter zeigt die eingestellte Tudor Glamour Date-Day den Tag ebenfalls ausgeschrieben bei 12 Uhr und taucht gebraucht um die 2.000 Euro auf, während die Seiko 5 Sports Tag und Datum in ein einziges Fenster bei 3 Uhr fasst und dieselbe Funktion für ein paar hundert Euro liefert.

Beim Kauf prüfen Sie, ob die Anzeige wirklich fensterbasiert ist: Wird der Tag ausgeschrieben oder abgekürzt, lässt sich jede Angabe per Schnellschaltung einzeln stellen, ohne die Zeiger zu bewegen, und schließen die Fensterrahmen bündig mit dem Zifferblatt ab. Ein ausgeschriebener Tag bleibt der Day-Date-Tradition am treusten, während ein Doppelfenster nach Seiko-Art die praktische, ausgewogene Sportlösung ist. Sprachwahl, Zifferblattfarbe und Fensterposition prägen den Alltag, also beurteilen Sie die Ablesbarkeit am Stück, nicht auf dem Pressefoto.

Eine Feinheit lohnt sich zu wissen: Manche Modelle fassen Tag und Datum nebeneinander in ein einziges längliches Fenster, andere trennen sie auf 12 und 3 Uhr. Die Einfenster-Anordnung wirkt kompakter und symmetrischer, die geteilte Variante bewahrt die klassische Dress-Haltung. Beide zählen als Fenster-Tag-Datum, die Wahl hängt von der Zifferblattbalance und Ihrer Lesegewohnheit ab.

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