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Tough Solar-Typ

Der Tough Solar-Typ umfasst Casios solargeladene Uhren, bei denen ein dünnes Zifferblattpanel selbst schwaches Innenlicht in gespeicherte Energie wandelt. Er läuft über G-Shock, Pro Trek und Oceanus und beendet den Batteriewechsel.

Der Tough Solar-Typ beschreibt Uhren rund um Casios eigenes Solarladesystem, und die Technik ist raffinierter, als das Datenblatt vermuten lässt. Ein dünnes, folienartiges Panel sitzt unter dem Zifferblatt, sechs Solarzellen sind in Reihe verschaltet, und sie wandeln nicht nur Sonnenlicht, sondern auch schwächere Quellen wie Bürolampen in Strom für einen wiederaufladbaren Pufferakku. Eine Grenze gehört früh gezogen: Tough Solar ist das Ladesystem, Multi-Band 6 dagegen eine eigene Funktechnik zur Zeitsynchronisation, die oft in derselben Uhr steckt, aber eine andere Aufgabe erfüllt. Das System ist seit den 1990ern gereift und versorgt heute einen großen Teil von Casios Programm, vom Resin-Digital bis zur Vollmetall-Analoguhr.

Die echten Modelle zeigen, wie weit das Netz gespannt ist. Im günstigen Bereich verbinden klassische eckige G-Shocks wie die GW-M5610U-1 Tough Solar mit Multi-Band 6, während die GA-B2100 Bluetooth ergänzt und mit voller Ladung rund sieben Monate ganz ohne Licht läuft, bei etwa 170 Euro. Die eckige GW-B5600 startet mit Solar, Bluetooth und Funk um 139 Euro, die GW-B5600BC mit Kompositband eher bei 199 Euro. Weiter oben speist die Pro Trek PRW-6600Y ihren Triple-Sensor über Tough Solar, und die Titan-Oceanus-Manta-Reihe vereint Tough Solar mit Multi-Band 6, wobei limitierte Stücke über 3.000 Euro reichen.

Beim Kauf zählt zuerst, wie Sie eine Uhr wirklich tragen. An einem Handgelenk mit Tageslicht ist Tough Solar praktisch wartungsfrei und braucht nur etwa fünf Minuten direkte Sonne am Tag, um voll zu bleiben. Unter dem Hemd oder im dunklen Büro sollten Sie jedoch wöchentlich ein paar Stunden am Fenster einplanen, denn 500-Lux-Leuchtstofflicht lädt quälend langsam. Modelle mit Stromsparmodus strecken die Reserve im Dunkeln. Geeignet ist der Typ für Reisende, Sorglos-Träger und alle, die keinen Batteriewechsel mehr wollen; der einzige echte Kompromiss ist das langsame Laden bei dauerhaft wenig Licht.

Innerhalb des Tough Solar-Typs gibt es zudem einen neueren Zweig: Gallium Tough Solar. Mit der Oceanus OCW-SG1000 von 2025 eingeführt, ersetzt es Silizium durch einen Gallium-Halbleiter und liefert im Freien etwa fünffache, im Innenraum rund doppelte Effizienz gegenüber dem älteren System. Dieser Spielraum erlaubt dichter gestaltete, stärker geschlossene Zifferblätter, die selbst aus dem Licht durch Spalten einer Datumsscheibe laden. Für die meisten Käufer reicht klassisches Tough Solar völlig aus, doch die Gallium-Variante zeigt klar, wohin sich die Technik bewegt.

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