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GMT / Weltzeit
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GMT / Weltzeit

GMT / Weltzeit Uhren lassen Sie mehrere Zeitzonen auf einen Blick ablesen. Für Reisende und alle, die grenzübergreifend arbeiten, verbinden sie einen 24-Stunden-Zeiger oder einen Städtering mit Alltagstauglichkeit.

GMT / Weltzeit ist die Familie der Komplikationen, mit denen eine Uhr neben der Ortszeit eine zweite Zone oder gleich viele anzeigt. Die moderne Vorlage liefert Rolex mit der GMT-Master, Referenz 6542, 1954 für die Piloten der Pan American Airways vorgestellt. Das Rezept besteht aus einem mit dem Werk verbundenen 24-Stunden-Zeiger und einer drehbaren 24-Stunden-Lünette; die rote Hälfte markiert den Tag (06:00-18:00), die blaue die Nacht (18:00-06:00), sodass Sie sofort sehen, ob es daheim Morgen oder Mitternacht ist. Die Weltzeit geht einen anderen Weg: Louis Cottiers Patent von 1931 umgibt das Zifferblatt mit 24 Städtenamen und einem synchron mitlaufenden 24-Stunden-Ring.

Das Angebot reicht von erschwinglich bis sehr teuer. Eine Rolex GMT-Master II 'Pepsi' aus Stahl lag im Handel bei rund 11.000 Euro, wurde von Rolex aber im April 2026 eingestellt und übersteigt am Zweitmarkt nun oft 22.000 Euro. Tudors Black Bay GMT in Stahl beginnt bei etwa 4.300 Euro und trägt eine rot-blaue Pepsi-Lünette, während die schlankere 39mm Black Bay 58 GMT eine schwarz-rote 'Coke'-Variante bietet. Omegas Seamaster Aqua Terra Worldtimer ist eine 43mm Weltzeituhr mit dem Co-Axial Master Chronometer Kaliber 8938. Wer eine True GMT mit kleinerem Budget sucht, findet in der COSC-zertifizierten Longines Spirit Zulu Time für rund 3.000 bis 3.600 Euro einen guten Einstieg. Weiter oben stehen die Patek Philippe Referenz 5231 als echte Weltzeit sowie die GMT-Modelle von Grand Seiko mit Hi-Beat- und Spring-Drive-Werken.

Vor dem Kauf zählt vor allem der Werkstyp. Eine True GMT, auch Flyer oder Traveler genannt, springt den Stundenzeiger über die Krone unabhängig in Ein-Stunden-Schritten; das wollen Sie, wenn Sie viel fliegen, denn Sie stellen die Ortszeit ein, ohne die Uhr anzuhalten. Eine Caller- oder Office-GMT verstellt dagegen den 24-Stunden-Zeiger unabhängig, was zu jemandem passt, der vor Ort bleibt, aber ein fernes Büro oder die Familie verfolgt. Eine drehbare Lünette ergänzt eine dritte Zone und erleichtert das Tag-Nacht-Ablesen; Modelle mit fester Lünette wirken klarer, sind aber weniger flexibel.

Kurz gesagt: Wer oft fliegt, ist mit einer True GMT samt drehbarer 24-Stunden-Lünette am besten beraten. Wer nur eine feste ferne Zone im Auge behält, kommt mit einem Caller-Werk bestens zurecht. Wer mehrere Städte gleichzeitig sehen will, greift zur Weltzeit, die ein volleres Zifferblatt gegen unübertroffene Abdeckung eintauscht.

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