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Marine-Sport
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Marine-Sport

Marine-Sport-Uhren entstammen der Segel- und Marinekultur: hohe Ablesbarkeit, korrosionsfeste Gehäuse aus Stahl oder Titan und im oberen Segment spezielle Regatta-Timer, gebaut für den Regattasegler statt für den Taucher.

Die Kategorie Marine-Sport umfasst Sportuhren, deren Design und Funktion im Segeln, im Yachtsport und in der maritimen Navigation wurzeln statt im Gerätetauchen. Die Linie reicht zurück zu den Marinechronometern des 19. Jahrhunderts, jenen präzisen Borduhren, mit denen die Position eines Schiffes auf See bestimmt wurde. Dieses Erbe zeigt sich heute in klaren Ziffernblättern, kräftiger Leuchtmasse, Gehäusen aus Edelstahl oder Titan und der Wahl zwischen Kautschuk- und Stahlband. Was diese Kategorie von einer reinen Taucheruhr trennt, ist der Zweck: Sie ist für das Deck gebaut, nicht für den Abstieg, und stellt Ablesbarkeit, Robustheit und Zeitmessung während eines Rennens oder einer Passage über die reine Tauchtiefe.

Die Familie Ulysse Nardin Marine bildet das Zentrum. 1846 gegründet, belieferte die Manufaktur ab dem späten 19. Jahrhundert Dutzende Marinen mit Marinechronometern, und die Marine Torpilleur aus Stahl liegt von 2024 bis 2026 bei etwa 6.900 bis 8.000 Euro. Der mit dem Team Artemis Racing entwickelte Marine Regatta Chronograph trägt ein Manufakturkaliber UN-155 und einen programmierbaren Regatta-Timer mit Countdown. Panerai führt die italienische Marinelinie mit dem Luminor Regatta Chrono Flyback fort, einem 47-mm-Titanchronographen mit Flyback-Regattafunktion. Der IWC Portugieser Yacht Club Chronograph mit blauem Zifferblatt und Flyback-Kaliber 89361 bewegt sich bei rund 13.000 bis 14.000 Euro. Einen leichteren Einstieg bietet die Breitling Superocean Heritage, meist zwischen 4.600 und 8.800 Euro je nach Größe und Komplikation.

Klären Sie zuerst ehrlich, wie Sie die Uhr nutzen. Wer wirklich Regatta segelt, profitiert in den fünf Minuten vor dem Startschuss von einem Countdown-Regatta-Timer; den meisten Käufern sind klare Ablesbarkeit, mindestens 100 Meter Wasserdichtigkeit und eine sichere verschraubte Krone weit wichtiger. Titan ist leicht und steckt Salz gut weg; Stahl wirkt klassischer und kostet weniger. Ein Kautschukband ist auf nassem Deck sicherer und praktischer, ein Stahlband gibt das solide, elegantere Gefühl. Diese Kategorie passt zu Käufern, die eine Verbindung zum Wasser suchen, ohne die volle Werkzeughärte einer Sättigungstaucheruhr.

Es gibt zudem einen indirekten Zweig. Die Audemars Piguet Royal Oak von 1972 und die Patek Philippe Nautilus von 1976, erstere von Gerald Genta nach einem Taucherhelm gezeichnet, letztere nach dem Bullauge eines Schiffes und den Scharnieren einer Schiffsluke, sind nautisch inspirierte Luxus-Sportuhren. Sie tragen keinen Regatta-Timer, zeigen aber, wie tief das Meer die moderne Sportuhr geprägt hat. So spannt sich die Kategorie vom ehrlichen Quarz-Deck-Timer bis zum sechsstelligen Genta-Klassiker, geeint durch die Sprache des Meeres im Design.

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Häufig gestellte Fragen