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Rund
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Rund

Rund ist die häufigste Form in der Uhrmacherei mit 80% des Marktes. Die natürliche Wahl für die mechanische Architektur und die komfortabelste Ergonomie am Handgelenk.

Rund hält 80% des Marktes als häufigste Form in der Uhrmacherei. Der Grund ist zweiseitig. Mechanisch passt die rotationale Architektur aus Zugfeder, Unruh und Hemmungs-Räderwerk natürlich hinein; CNC-Bearbeitung ist einfacher und die Dichtungslinien sind simpler. Ergonomisch passen die Kurven zum natürlichen Bogen des Handgelenks; bei gleichem Durchmesser sitzt das runde Gehäuse am komfortabelsten.

Die Ikonen der Branche leben in der runden Form. Die Rolex Submariner bei 40-41 mm, die GMT-Master II, die Datejust, die Daytona — alle rund. Die Omega Speedmaster Moonwatch bei 42 mm und die Seamaster Diver 300m sind rund; die Patek Philippe Calatrava 5226G ist der runde Dress-Watch-Klassiker; die A. Lange & Söhne Saxonia, die JLC Polaris, die IWC Pilot 41 gehören alle zur runden Familie. Auf der Sport-Seite die Tudor Black Bay 58 bei 39 mm, die Tag Heuer Carrera bei 39 mm, die NOMOS Tangente Datum bei 35 mm — rund in der Form, unterschiedlich in der Dimension.

Die praktische Entscheidung dreht sich um das Lug-to-Lug-Maß. Ein 40-mm-Gehäuse mit 48 mm Lug-to-Lug sitzt sauber an einem 17-cm-Handgelenk; 52 mm+ überhängt. Die Submariner bei 40 mm/47,5 mm Lug-to-Lug ist die Mitte der Straße. Die Speedmaster bei 42 mm/47,5 mm Lug-to-Lug liest sich kleiner als ihre 42, wegen der Lug-Spec. Bei einem runden Gehäuse zählt auch die Stärke: Dress bei 8-10 mm (Calatrava), Sport bei 11-13 mm (BB58), Tool oder Taucher über 14 mm (Pelagos LHD). Die runde Dominanz hält heute an, aber die Cartier Tank (rechteckig), die AP Royal Oak (achteckig) und die TAG Heuer Monaco (quadratisch) bleiben stark als Außer-Kategorie-Statement-Pieces.

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