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Smartwatches sind Handgelenkgeräte, die Display, Sensoren und Apps mit dem Smartphone verbinden. Hier vergleichen wir Apple, Samsung, Garmin und Google bei Gesundheitstracking, Akkulaufzeit, Ökosystem und den Preisen von 2024 bis 2026.

Smartwatches ersetzen das mechanische Kaliber durch einen Prozessor, ein OLED- oder AMOLED-Display und eine Reihe von Sensoren. Was sie von einer klassischen Uhr unterscheidet, ist alles, was über die Zeitanzeige hinausgeht: Herzfrequenz, Blutsauerstoff, Schlaf, GPS-Routen und Benachrichtigungen, dazu installierbare Apps. Die moderne Kategorie entstand 2015 mit der ersten Apple Watch, und heute bestimmen drei Dinge jede ernst zu nehmende Smartwatch: die Displayqualität, die Tiefe der Gesundheitssensoren und das Smartphone-Ökosystem, an das sie gebunden ist. Letzteres ist entscheidend. Die Apple Watch funktioniert nur mit dem iPhone, während die Wear-OS-Uhren von Samsung und Google nur mit Android laufen.

Die Beispiele lassen sich klar in Preisstufen einordnen. Im September 2025 vorgestellt, beginnt die Apple Watch SE 3 bei 249 Euro, die Series 11 bei 399 Euro (Titan mit Mobilfunk 699 Euro) und die Ultra 3 bei 799 Euro mit Satellitenverbindung und 5G; Series 11 und Ultra 3 bieten zudem Hypertonie-Hinweise. Auf der Android-Seite kostet die Google Pixel Watch 4 in 41mm 349 Euro und in 45mm 399 Euro, die Samsung Galaxy Watch 8 Classic in 46mm 499 Euro. Im Sportbereich startet die tauchtaugliche Garmin Fenix 8 AMOLED bei 999 Euro, die Forerunner 165 bei 249 Euro. Im Luxussegment gab es die TAG Heuer Connected Calibre E4 in Stahl, Titan und Keramik, abgelöst 2025 durch die Calibre E5.

Die erste Frage beim Kauf lautet, welches Smartphone Sie nutzen, denn die Kompatibilität ist nicht verhandelbar. iPhone-Besitzer greifen zur Apple Watch, Android-Nutzer zur Pixel Watch oder Galaxy Watch. Die zweite Frage ist der Einsatzzweck. Für alltägliche Benachrichtigungen und Gesundheitstracking reicht eine Apple oder Samsung völlig. Für Trailrunning, Triathlon oder mehrtägige Wanderungen liegen Garmins Trainingsfunktionen und der Akku, der bis zu 34 Tage hält, vorn. Der tägliche Ladezyklus der app-lastigen Uhren ist der zentrale Kompromiss gegenüber dieser Ausdauer.

Einige Untertypen lohnen die Unterscheidung. Vollwertige Smartwatches (Apple, Samsung, Pixel) bieten App-Store und Mobilfunk; Sportuhren (Garmin Forerunner, Fenix) setzen auf Messtiefe und Akku; und vernetzte Luxusstücke wie die TAG Heuer verbinden klassisches Uhrendesign mit Touchscreen. Welcher Typ zu Ihnen passt, hängt davon ab, ob Sie einen kleinen Computer am Handgelenk oder einen Trainer wollen.

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