Bänder und Armbänder
Alles, was eine Uhr am Handgelenk hält: NATO- und Lederbänder, Metallarmbänder, Bandanstoßbreite und Federstege.
Das richtige Band verändert sowohl das Aussehen einer Uhr als auch das Tragegefühl von Grund auf. Dieselbe Uhr wirkt am Stahlband sportlich und am Lederband klassisch.
Die Begriffe in diesem Bereich erklären Band- und Armbandtypen, die Bandbreite und die Grundlagen des Bandwechsels.
- Metallband
- Ein Armband ist ein Uhrenband aus ineinandergreifenden Metallgliedern, die am Gehäuse befestigt sind. Meist besteht es aus Edelstahl und schließt am Handgelenk mit einer Schließe. Anders als ein einteiliges Leder- oder Stoffband stellen Sie es ein, indem Sie einzelne Glieder entfernen oder hinzufügen.
- Jubilee-Band
- Ein Jubilee-Band ist ein fünfgliedriges Metallarmband, das man an seinen kleineren, polierten Mittelgliedern zwischen größeren gebürsteten Außengliedern erkennt. Es ist geschmeidiger, feiner und festlicher als ein Oyster-Band, legt sich daher angenehm um das Handgelenk und passt zum Alltag wie zu förmlicheren Anlässen.
- Lederband
- Ein Lederarmband ist ein klassisches, elegantes Uhrenarmband aus echtem Tierleder, meist Kalbsleder, feinporiges Boxcalf oder mit geprägter Alligatorstruktur. Es wird mit der Zeit weicher, nimmt die Form des Handgelenks an und bekommt eine Patina, bleibt aber empfindlich gegenüber Wasser, Schweiß und längerer Feuchtigkeit.
- NATO-Armband
- Ein NATO-Band ist ein einteiliges, gewebtes Nylonarmband, das unter dem Gehäuse hindurchläuft. Es hat einen militärischen Ursprung, ist sehr sicher und waschbar. Selbst wenn ein Federsteg bricht, bleibt die Uhr am Handgelenk und fällt nicht herunter. Es lässt sich ohne Werkzeug wechseln. Die Größe richtet sich nach der Bandanstoßbreite.
- Oyster-Armband
- Ein Oyster-Armband ist ein sportliches dreireihiges Metallarmband aus breiten, flachen Gliedern. Es ist für seine Robustheit und seinen Tragekomfort im Alltag bekannt. Rolex führte das Design ein und machte es bekannt, ließ seine Variante 1947 patentieren und baute dabei auf früheren Flachglied-Armbändern auf, statt das Metallarmband gänzlich zu erfinden. Heute zählt es zu den häufigsten Armbandformen an Taucher- und Sportuhren und wird von vielen Marken in eigenen Varianten gefertigt.
- Kautschukband
- Ein Kautschukarmband ist ein wasserbeständiges Uhrenarmband aus Kautschuk oder Silikon. Es ist die erste Wahl für Sport- und Taucheruhren, denn es ist unempfindlich gegen Schweiß und Wasser, lässt sich in Sekunden reinigen und liegt angenehm auf der Haut. Zudem ist es leichter als ein Stahlband. Ob Sie damit schwimmen oder tauchen können, hängt von der Wasserdichtigkeit der Uhr selbst ab, nicht vom Band.
- Federsteg
- Ein Federsteg ist der kleine Metallstift mit innenliegender Feder, der das Armband zwischen den Bandanstößen der Uhr hält. Seine gefederten Enden lassen sich eindrücken und rasten in die Löcher der Anstöße ein, sodass Sie das Band mit einem Federstegwerkzeug zu Hause wechseln können.