Zum Inhalt springen
Logo
Longines
CH · Gegründet 1832

Longines

Grup: Swatch Group

1832 von Auguste Agassiz in Saint-Imier gegründeter Hersteller; die Lindbergh Hour Angle (1931) entstand für die Transatlantik-Navigation, die moderne Spirit-Linie spiegelt das Piloten-Erbe der 1930er-40er.

2.121,08€
Durchschnittspreis

Longines wurde 1832 in Saint-Imier im Schweizer Jura gegründet und trägt mit der geflügelten Sanduhr die älteste unveränderte registrierte Marke. Master Collection, Spirit und HydroConquest bieten echten mechanischen Wert im oberen Mittelfeld.

Die Geschichte von Longines beginnt 1832 im Dorf Saint-Imier im Schweizer Jura, wo Auguste Agassiz eine Uhrmacherwerkstatt aufbaute. Sein Neffe Ernest Francillon führte den Betrieb in die Industrialisierung, holte die verstreuten Heimarbeiter unter ein Dach und errichtete eine Fabrik auf dem Talgrundstück Les Longines, das der Marke ihren Namen gab. Das 1889 eingetragene Logo mit der geflügelten Sanduhr ist die älteste unveränderte Marke, die noch im WIPO-Register steht. Heute gehört Longines zur Swatch Group und überträgt deren mechanische Tiefe in Uhren, die ein engagierter Sammler tatsächlich kaufen kann.

Die Kollektionen zeigen klar, wofür Longines steht. Die Master Collection ist der klassisch-elegante Kern: die 40-mm-Automatik L2.793 trägt das exklusive Kaliber L888, eine modifizierte ETA-Basis mit 25.200 Halbschwingungen, 72 Stunden Gangreserve und Silizium-Spirale, während der Chronograph mit Mondphase L2.673 ein separates Schaltrad-Kaliber nutzt; beide tragen silberne Barleycorn-Zifferblätter, und Stahlmodelle liegen im Handel bei rund 1.900 bis 3.000 Euro. Die fliegerisch geprägte Spirit-Linie nutzt das COSC-zertifizierte L888.4 und kostet in Stahl etwa 2.150 bis 2.450 Euro. Wer eine echte GMT will, findet in der Spirit Zulu Time das markeneigene, COSC-zertifizierte Kaliber L844.4 mit unabhängig verstellbarem Ortszeitzeiger und Keramiklünette, in Stahl rund 3.050 bis 3.550 Euro. Sportlicher gibt sich die neu gestaltete Taucheruhr HydroConquest, jetzt in 39 und 42 mm mit Keramiklünette und 300 Meter Dichtigkeit, in Stahl um die 2.200 Euro.

Aus Käufersicht punktet Longines bei Verfügbarkeit und Service. Es gibt keine Wartelisten: Man kann zum Konzessionär gehen, die meisten Referenzen anprobieren und sie direkt mitnehmen. Da das Servicenetz der Swatch Group breit ist, sind Ersatzteilversorgung und Wartungskosten berechenbarer als bei vielen Wettbewerbern dieser Klasse. Auf dem Zweitmarkt wird Longines meist unter dem Neupreis gehandelt, betrachten Sie die Marke also als bezahlbares mechanisches Vergnügen, nicht als Investment; beim Gebrauchtkauf prüfen Sie Zifferblatt-Originalität, Box und Papiere sowie die Servicehistorie.

Die moderne Marke baut auf einem ausgewogenen Angebot, nicht allein auf aggressiver Preispolitik. Exklusive Kaliber, Silizium-Spiralen und zunehmend verbreitete COSC-Zertifizierung geben in diesem Segment echte technische Substanz. Für die erste richtige Schweizer Automatik sind Master Collection oder Spirit ein solider Einstieg; wer über Zeitzonen hinweg lebt, findet in der Spirit Zulu Time eine zu diesem Preis seltene GMT in Manufakturqualität.

Katalog

Uhren von Longines

SSS

Häufig gestellte Fragen

Welche Longines sollte ich zuerst kaufen?

Für einen klassischen, alltagstauglichen Einstieg eignet sich die Master Collection: die 40-mm-Automatik L2.793 mit dem hauseigenen Kaliber L888 ist eine ausgewogene Wahl. Wer es sportlicher mag, findet in Spirit oder HydroConquest vielseitige Modelle, die bei jedem Konzessionär leicht verfügbar sind.

Behält Longines seinen Wert, taugt es als Investment?

Nein, Longines sollte man nicht als Investment betrachten. Auf dem Zweitmarkt wird die Marke meist unter dem Neupreis gehandelt. Sehen Sie sie als bezahlbare, zuverlässige Schweizer Mechanikuhr, die Sie wegen des Designs kaufen, nicht als Wertanlage mit Wertsteigerung.

Was unterscheidet Spirit und Spirit Zulu Time?

Die Spirit ist eine fliegerisch geprägte Dreizeigeruhr mit dem COSC-zertifizierten Kaliber L888.4. Die Spirit Zulu Time ist eine GMT: Sie trägt das markeneigene, COSC-zertifizierte L844.4 mit unabhängig verstellbarem Ortszeitzeiger und Keramiklünette und ist daher teurer und reiseorientiert.

Was kostet der Longines-Service und wie oft?

Da Longines das Servicenetz der Swatch Group nutzt, sind Ersatzteile und Wartung in dieser Klasse berechenbar. Eine vollständige Revision ist meist alle paar Jahre nötig. Fragen Sie Ihren autorisierten Service nach aktuellen Preisen und Dauer, da diese je nach Land und Modell variieren.

Was ist das Kaliber L888, steckt da ein ETA drin?

Das L888 ist eine Longines-exklusive Weiterentwicklung einer ETA-Basis: 25.200 Halbschwingungen, 72 Stunden Gangreserve und eine Silizium-Spirale. Als markeneigenes Werk mit Antimagnetik und langer Reserve bietet es in dieser Preisklasse echte technische Substanz.