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Beads of Rice
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Beads of Rice

Aus winzigen, runden Gliedern wie Reiskörner aufgereiht, bringt das Beads of Rice Band die Eleganz der 1940er ans Handgelenk: leicht, geschmeidig und dezent elegant. Wer Vintage-Charakter sucht, ist hier richtig.

Ein Beads of Rice Band besteht aus Reihen kleiner, runder Glieder, die sich wie Reiskörner über das Handgelenk aufreihen und ihm einen fließenden, fast textilen Fall geben. Der Stil entstand zu Beginn der 1940er Jahre und geht maßgeblich auf Gay Freres zurück, die 1835 von Jean-Pierre Gay und Gaspard Tissot gegründete Genfer Werkstatt. Gegenüber den massiveren Oyster- und Jubilee-Bändern jener Zeit bot Beads of Rice etwas Schlankeres, Leichteres und Flexibleres, weshalb es zuerst an Anzuguhren und erst später an Werkzeuguhren auftauchte.

Gay Freres lieferte diese Bänder in Stahl, Gold und Platin an Rolex, Patek Philippe, Vacheron Constantin, Omega und Longines. Die teuerste je versteigerte Vintage-Patek-Philippe, eine stählerne Ref. 1518, die 2016 mit rund 11 Millionen Dollar einen Weltrekord aufstellte, trägt ein Gay-Freres-Beads-of-Rice, und Omega bot den Stil an einer Seamaster aus dem Katalog von 1962 an. Das bekannteste moderne Beispiel ist heute die Rado Captain Cook, beim Vertragshändler mit Beads of Rice Band rund 2.050 Euro, mit einer 39mm-Variante in goldfarbenem PVD als Over-Pole. Am günstigen Ende liegt die Baltic Aquascaphe MK2 von 2025 mit stählernem Beads of Rice bei etwa 695 Euro, und Christopher Ward bietet die Option an der C65 Super Compressor.

Achten Sie beim Kauf zuerst darauf, ob die Glieder aus massivem Stahl sind und wie die Schließe verarbeitet ist; günstige Versionen klappern und leiern schnell aus. Der Sitz der End-Links zählt so viel wie die Bandbreite: gerade End-Links passen zu den meisten Vintage-Gehäusen, gebogene Anstöße wie bei einer Submariner brauchen ein passendes Profil. Das Band schmeichelt schmalen Handgelenken und Anzuguhren und verleiht einem Taucher echte Vintage-Wärme. Wer es an einer vorhandenen Uhr nachrüsten will, findet bei Forstner verlässliche Versionen, etwa 138 Dollar für das 7-reihige und 132 Dollar für das 9-reihige; WatchGecko, Uncle Straps und NTH decken 17-22mm ab.

Zwei Variablen prägen den Look: die Reihenzahl, meist sieben oder neun, und der End-Link-Typ. Sieben Reihen wirken schlanker und formeller, neun voller und sportlicher. Bei Vintage-Stücken tragen Rolex-Beispiele vor 1954 ein röhrenförmiges Glied am Ende jedes Abschnitts, da der flush-fit End-Link bei Rolex erst 1954 kam. Eine originale Gay-Freres-Signatur und die korrekte Schließe machen beim Wiederverkaufswert einen deutlichen Unterschied.

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