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Mobilfunk setzt eine eSIM in die Uhr und löst sie vom Smartphone. Wir ordnen die echten LTE- und Satellitenoptionen von Apple, Samsung, Google und Garmin ein, mit Preisen und dem Akku-Kompromiss.

Mobilfunk ist die Funktion, die eine eingebaute eSIM in eine Smartwatch setzt und sie vom Smartphone abnabelt. Apple öffnete diesen Weg bereits mit der Series 3: Nur die GPS + Cellular-Modelle tragen die Mobilfunk-Hardware, die günstigeren GPS-only-Versionen nicht. Die eSIM teilt sich über den Anbieter die Nummer Ihres Telefons, sodass Sie das Handy beim Laufen, Schwimmen oder kurzen Erledigungen zu Hause lassen und dennoch Anrufe annehmen oder Nachrichten senden können. 2025 hob Apple die Modems auf 5G, während LTE-M- und Satellitenvarianten die Abdeckung weit über die Stadtgrenzen hinaus erweiterten.

Die echten Modelle zeichnen eine klare Spanne. Die Apple Watch Series 11 GPS + Cellular beginnt bei rund 549 Euro (42mm) und 579 Euro (46mm) in Aluminium, in Titan bei etwa 769 und 819 Euro, die 49mm-Titan Apple Watch Ultra 3 bei rund 899 Euro. Bei Android liegt die Samsung Galaxy Watch Ultra (2025) LTE bei etwa 699 Dollar, fiel im Abverkauf aber Richtung 300 Euro, die Google Pixel Watch 3 LTE (45mm) liegt um 499 Dollar. An der Spitze kostet die Garmin Fenix 8 Pro AMOLED LTE rund 1.200 Dollar (47mm) und 1.300 Dollar (51mm), die MicroLED-Version 1.999 Dollar. Die Fenix 8 Pro koppelt LTE-M mit Zwei-Wege-Satellitennachrichten über inReach und hält in 34 Ländern auch abseits des Netzes Verbindung.

Kalkulieren Sie zwei Kosten ein: die Uhr und die monatliche Anbieter-Leitung. Apples Nummernfreigabe kostet meist 5 bis 15 Euro im Monat, Garmins inReach-Tarife beginnen bei 9,99 Euro und steigen je nach Satellitenkontingent bis 49,99 Euro. Der eigentliche Kompromiss ist der Akku. Dauerhaft aktives LTE entlädt rund 35 bis 45 Prozent schneller als reines Bluetooth, Streaming über LTE fast doppelt so schnell; Apple nennt für die Series 11 bis zu 24 Stunden normale Nutzung, starke Mobilfunknutzung zehrt jedoch daran. Mein praktischer Rat: LTE in den Einstellungen aus lassen und nur für Training, Schwimmen oder Reisen einschalten.

Wem das nützt: Läufer und Schwimmer, die das Handy regelmäßig liegen lassen, sind mit Series 11 oder Galaxy Watch Ultra gut bedient, wobei das Ökosystem zählt, denn Apple braucht ein iPhone, Samsung oder Pixel ein Android, und die Nummernfreigabe hängt vom Anbieter ab. Wanderer und Segler, die über die Abdeckung hinausgehen, ziehen echten Nutzen aus der Satellitenebene der Fenix 8 Pro. Wer nur gespiegelte Benachrichtigungen will, kann Mobilfunk überspringen; das Bluetooth-Modell hält länger und kostet weniger.

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