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Smart-Funktionen
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Smart-Funktionen

Smart-Funktionen umfassen hybride und vernetzte Uhren, die Aktivitätstracking, Schlafanalyse, EKG, SpO2 und Benachrichtigungen unter einem klassischen Zifferblatt verbergen. Hier trifft traditionelle Uhrmacherei auf leise Sensortechnik am Handgelenk.

Smart-Funktionen sind die Komplikationsfamilie, in der elektronische Sensoren leise in eine klassische Uhr wandern, mechanisch oder quarzgetrieben, ohne das Handgelenk in einen leuchtenden Computer zu verwandeln. Die Idee ist, ein analoges Zifferblatt zu behalten und Schrittzählung, Schlaftracking, Herzfrequenz, EKG und Telefon-Benachrichtigungen darunter zu verstecken. Frederique Constant öffnete diese Tür 2015 mit der ersten Horological Smartwatch und ging 2018 mit der Hybrid Manufacture weiter, der ersten Smartwatch rund um ein mechanisches Kaliber. Neben Aktivitäts- und Schlaftracking zeigte sie sogar Werte wie beat rate, amplitude und beat error sowie einen Hinweis zum Servicebedarf.

In der Praxis deckt die Kategorie eine große Bandbreite ab. Die Withings ScanWatch-Reihe ist der ernsthafte Gesundheitsvertreter: Sie erhielt am 12. Oktober 2021 die FDA-Freigabe zur Aufzeichnung von EKG und SpO2, erkennt Anzeichen von Vorhofflimmern und Schlafapnoe, nimmt ein EKG in 30 Sekunden auf und läuft bis zu 30 Tage. Die ScanWatch Light liegt bei etwa 300 Euro, ScanWatch 2 und Nova bei rund 599 Euro. Auf der Sportseite startet Garmins Fenix 8-Serie bei knapp 1.000 Euro, die MARQ Gen 2 in Grade-5-Titan mit Saphir kostet etwa 1.900 bis 3.100 Euro. Am voll vernetzten Ende läuft die TAG Heuer Connected Calibre E4 mit Wear OS, ab 1.800 Euro in 42 mm bis 2.550 Euro in Titan; die Montblanc Summit 2+ bewegt sich in derselben luxuriösen Wear-OS-Klasse.

Beim Kauf lautet die erste Frage: analoges Gesicht oder voller Touchscreen. Modelle wie die ScanWatch und die Frederique Constant Hybrid behalten echte Zeiger, halten wochenlang durch und verschwinden unter der Manschette, dafür verzichten Sie auf das reiche App-Ökosystem und das Touch-Display. TAG Heuer Connected und Garmin MARQ bieten GPS, Bezahlfunktion, tiefe Sportmetriken und einen Farbbildschirm, müssen aber alle ein bis zwei Tage geladen werden. Wenn Gesundheitsdaten zählen, achten Sie auf FDA- oder CE-zugelassene Messungen; reichen Benachrichtigungen und Schritte, ist eine schlichtere Hybride sinnvoller.

Es gibt klare Untertypen. Hybride behalten ein analoges Zifferblatt und melden Daten über ein kleines Sub-Display oder einen Zeiger; vernetzte Luxusuhren tragen einen vollen Touchscreen und Wear OS; gesundheitsorientierte Hybride konzentrieren sich auf medizinische Messungen wie EKG und SpO2. Aus meiner Sicht ist die eleganteste Antwort meist die Hybride: Sie ergänzt moderne Funktion, ohne die uhrmacherische Ästhetik zu zerstören. Bedenken Sie aber, dass die Technik schnell altert und diese Uhren, anders als eine klassische Mechanik, am Gebrauchtmarkt selten ihren Wert halten.

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