Größe und Passform
Maße, die bestimmen, wie eine Uhr am Handgelenk sitzt, samt Kennzahlen wie der Gangreserve.
- Gehäusedurchmesser
- Der Gehäusedurchmesser ist die Breite des Uhrengehäuses über das Zifferblatt, gemessen in Millimetern und ohne die Krone. Gängige Größen liegen etwa zwischen 36 und 42 mm. Es ist die meistgenannte Größenangabe, doch über die Passform am Handgelenk entscheidet eher das Maß von Bandanstoß zu Bandanstoß.
- Gehäusehöhe
- Die Gehäusehöhe gibt an, wie hoch die Uhr in Millimetern vom Handgelenk absteht. Wirklich flache Uhren liegen bei etwa 10 mm oder darunter und gleiten unter die Manschette, während die meisten modernen Taucheruhren mit grob 12 mm aufwärts dick aufbauen. Die Höhe bestimmt den Tragekomfort ebenso stark wie der Durchmesser.
- Bandanstoß (Lug-to-Lug)
- Der Bandanstoß, englisch Lug-to-Lug, ist der senkrechte Abstand von der Spitze des oberen bis zur Spitze des unteren Hornes. Nicht der Gehäusedurchmesser, sondern dieses Maß entscheidet, ob eine Uhr wirklich an Ihr Handgelenk passt.
- Stegbreite (Bandbreite)
- Die Stegbreite (umgangssprachlich auch Bandbreite) ist der Abstand zwischen den Bandanstößen in Millimetern, in den das Armband passt. Sie ist meist eine gerade Zahl wie 18, 20 oder 22 mm und sagt Ihnen, welche Bänder zu Ihrer Uhr passen. Sie ist nicht dasselbe wie die Anstoß-zu-Anstoß-Länge, die das gesamte Gehäuse misst.
- Gangreserve
- Die Gangreserve gibt an, wie lange eine voll aufgezogene mechanische Uhr abgelegt weiterläuft. Bei den meisten Automatikuhren sind es rund 40 Stunden; manche Werke erreichen 70 Stunden und mehr.
- Handgelenksgröße
- Die Handgelenksgröße ist der Umfang Ihres Handgelenks, mit einem Maßband an der schmalsten Stelle hinter dem Handgelenksknochen gemessen, meist in Millimetern. Dieser Wert hilft Ihnen, Gehäusedurchmesser, Höhe und vor allem das Bandanstoßmaß zu wählen, damit eine Uhr flach aufliegt und nicht übersteht.