Handgelenksgröße
Die Handgelenksgröße ist der Umfang Ihres Handgelenks, mit einem Maßband an der schmalsten Stelle hinter dem Handgelenksknochen gemessen, meist in Millimetern. Dieser Wert hilft Ihnen, Gehäusedurchmesser, Höhe und vor allem das Bandanstoßmaß zu wählen, damit eine Uhr flach aufliegt und nicht übersteht.
Auf einen Blick
- Wie man misst
- Maßband, schmalste Stelle, hinter dem Handgelenksknochen
- Schmales Handgelenk
- Etwa 140 bis 160 mm, oft 36 bis 40 mm Gehäuse
- Entscheidendstes Maß
- Bandanstoßmaß, vor dem Durchmesser
Eine genaue Messung beginnt damit, dass Sie die flache Seite eines Maßbands hinter dem hervorstehenden Handgelenksknochen an der schmalsten Stelle anlegen. Lesen Sie bei normaler Tragespannung ab, nicht straff gezogen. Kein Maßband zur Hand? Legen Sie einen Papierstreifen oder eine Schnur an, markieren Sie die Überlappung und messen Sie flach an einem Lineal.
Was der Wert bedeutet
Der Umfang allein wählt noch keine Uhr; die eigentliche Arbeit ist das Abstimmen dreier Maße:
- Gehäusedurchmesser: an einem schmalen Handgelenk (140 bis 160 mm) fühlen sich die meisten mit 36 bis 40 mm wohl
- Höhe: ein hohes Gehäuse passt schlecht unter die Manschette und wirkt am dünnen Handgelenk größer
- Bandanstoßmaß: das entscheidende Maß, das Gehäuse sollte nicht breiter sein als Ihr Handgelenk
Ein breites Handgelenk (ab 180 mm) trägt 42 mm und mehr, doch das Bandanstoßmaß gibt den Ausschlag.
Der Durchmesser ist nicht alles
Zwei Uhren können denselben Gehäusedurchmesser haben und sich ganz unterschiedlich tragen, weil Hornform und Höhe den Sitz verändern. Wie wir über den Sitz denken, zeigt unser Ratgeber beste Uhren für Einsteiger. Mehr finden Sie unter Größe und Passform.
Beispiele
Mit 40 mm Gehäuse und ausgewogener Hornlänge sitzt diese Uhr an schmalen wie mittleren Handgelenken bequem, eine sichere Einstiegsgröße für die meisten.
Diese Uhr ansehenAn einem schmalen Handgelenk gibt 38 mm und kleiner mit flachem Profil, das unter die Manschette gleitet, meist den saubersten Sitz.
Vergleich
Nach dem Gehäusedurchmesser zu urteilen ist nicht dasselbe wie nach dem Bandanstoßmaß.
| Variante A | Variante B | Anmerkungen |
|---|---|---|
| Gehäusedurchmesser | Bandanstoßmaß | Der Durchmesser bestimmt, wie groß das Zifferblatt wirkt; das Bandanstoßmaß entscheidet, ob das Gehäuse aufs Handgelenk passt, und zählt für den Sitz mehr. |
Verwandte Begriffe
Uhren mit diesem Merkmal
Häufig gestellte Fragen
Wie messe ich mein Handgelenk?
Legen Sie ein Maßband hinter dem Handgelenksknochen an der schmalsten Stelle an und lesen Sie bei normaler Tragespannung ab. Kein Maßband? Legen Sie eine Schnur oder einen Papierstreifen an, markieren Sie die Überlappung und messen Sie flach am Lineal.
Welcher Gehäusedurchmesser passt zu einem schmalen Handgelenk?
An einem Handgelenk von etwa 140 bis 160 mm fühlen sich die meisten mit 36 bis 40 mm wohl. Der Durchmesser ist aber nicht das einzige Maß: Prüfen Sie Bandanstoßmaß und Höhe, damit das Gehäuse nicht übersteht.
Ist der Durchmesser das wichtigste Maß für den Sitz?
Nein. Der Durchmesser bestimmt die sichtbare Größe des Zifferblatts, doch entscheidend für den Sitz ist das Bandanstoßmaß, denn es zeigt, ob das Gehäuse übersteht. Auch die Höhe beeinflusst Komfort und wahrgenommene Größe.