Aufgesetzte Indizes
Aufgesetzte Indizes sind dreidimensionale metallene Stundenmarkierungen, die als einzelne Teile angefertigt und mit kleinen Stiften (Füßchen) auf das Zifferblatt gesetzt und befestigt statt aufgedruckt werden. Da sie über dem Zifferblatt liegen, fangen sie Licht ein und werfen kleine Schatten, was der Uhr ein tieferes, hochwertigeres Aussehen verleiht als flache gedruckte Indizes.
Auf einen Blick
- Herstellung
- Einzeln gefertigt (gestanzt, gefräst oder galvanoplastisch), mit Stiften auf das Zifferblatt gesetzt
- Übliches Material
- Messing oder Edelstahl, oft poliert
- Gegenteil von
- Gedruckte (lackierte) Indizes
Aufgesetzte Indizes werden nicht als Teil des Zifferblatts gedruckt. Sie werden als separate Teile hergestellt, meist gestanzt, gefräst oder galvanoplastisch aus Messing oder Edelstahl, und dann über winzige Stifte auf ihrer Unterseite in gebohrte Löcher des Zifferblatts gesetzt und befestigt. Diese kleine Erhebung über der Fläche ist das Detail, das alles an der Ablesbarkeit verändert.
Warum sie hochwertiger wirken
Das Licht trifft das Zifferblatt nicht flach. Es trifft auf die angefasten Kanten jedes aufgesetzten Index und wird zurückgeworfen, was eine Tiefe ergibt, die ein gedruckter Index nie erreichen kann:
- Reflexion: polierte Flächen blitzen auf, wenn Sie das Handgelenk drehen
- Schatten: jeder Index wirft einen feinen Schatten auf das Zifferblatt und schafft Ebenen
- Textur: da sie von Hand gesetzt werden, ist die Verarbeitung aus der Nähe sichtbar
Diese Eigenschaften erklären, warum eine Uhr mit aufgesetzten Indizes eine Klasse über einer mit flachen gedruckten Indizes wirkt.
Ihr Platz auf dem Zifferblatt
Aufgesetzte Indizes gehören zu den sichtbarsten Details der Zifferblattgestaltung und beeinflussen die Ablesbarkeit unmittelbar. Verwandte Begriffe aus derselben Familie finden Sie im Bereich Zifferblatt und Zeiger. Erschwingliche Beispiele finden Sie bei den klassischen Modellen in unserem Ratgeber zu den besten japanischen Uhren.
Beispiele
Eine klassische Orient Bambino trägt polierte aufgesetzte Stabindizes auf einem cremefarbenen Zifferblatt; beim Drehen des Handgelenks blitzen die Indizes auf, und das Zifferblatt wirkt spürbar teurer als ein flach gedrucktes.
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Vergleich
Aufgesetzte Indizes und gedruckte Indizes lösen dieselbe Aufgabe mit unterschiedlichem Aufwand und Aussehen.
| Variante A | Variante B | Anmerkungen |
|---|---|---|
| Aufgesetzte Indizes | Gedruckte Indizes | Aufgesetzte Indizes sind einzelne Metallteile, die auf das Zifferblatt gesetzt werden, fangen Licht ein und werfen Schatten; gedruckte Indizes werden flach mit Farbe aufgetragen, wirken flacher und sind günstiger. |
Verwandte Begriffe
Uhren mit diesem Merkmal
Häufig gestellte Fragen
Was ist der Unterschied zwischen aufgesetzten und gedruckten Indizes?
Aufgesetzte Indizes werden als einzelne Metallteile gefertigt und mit kleinen Stiften auf das Zifferblatt gesetzt und befestigt, sodass sie über der Fläche stehen, Licht einfangen und Schatten werfen. Gedruckte Indizes werden flach mit Farbe aufgetragen, wirken flacher und sind günstiger in der Herstellung.
Warum lassen aufgesetzte Indizes eine Uhr teurer wirken?
Weil sie dreidimensional sind. Ihre polierten Kanten liegen über dem Zifferblatt und reflektieren Licht, und jeder Index wirft einen feinen Schatten. Diese Tiefe und dieses Funkeln erzeugen den Eindruck einer Handarbeit, den ein flaches gedrucktes Zifferblatt nie vermitteln kann.
Woraus bestehen aufgesetzte Indizes?
Aufgesetzte Indizes werden meist aus Messing oder Edelstahl gefertigt, etwa gestanzt, gefräst oder galvanoplastisch, und dann poliert oder beschichtet. Bei vielen Uhren trägt ihre Oberseite zusätzlich Leuchtmasse, sodass sie bei Tageslicht funkeln und im Dunkeln ablesbar bleiben.