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Uhrwerk

Automatikuhr

Eine Automatikuhr ist eine mechanische Uhr, die sich durch die Bewegung Ihres Handgelenks selbst aufzieht. Ein Rotor im Inneren schwingt bei jeder Bewegung und spannt die Zugfeder, eine Batterie ist nicht nötig. Regelmäßig getragen läuft sie ununterbrochen; einige Tage abgelegt bleibt sie stehen und muss neu aufgezogen werden.

Bei einer Automatikuhr liefern Sie selbst die Energie: Mit jeder Bewegung Ihres Handgelenks schwingt ein halbmondförmiges Gewicht, der Rotor, frei im Gehäuse. Während er sich dreht, spannt er die Zugfeder, und die in dieser Feder gespeicherte Energie hält die Uhr in Gang. Eine Batterie ist nicht nötig, und meist müssen Sie auch nicht von Hand aufziehen.

Gangreserve und Alltagsrhythmus

Voll aufgezogen läuft ein typisches Automatikwerk rund 40 Stunden. Im Alltag bedeutet das konkret:

  • Täglich getragen: der Rotor zieht stetig nach, die Uhr bleibt nie stehen
  • Freitag abgelegt: bis Montagmorgen kann sie stehen geblieben sein
  • Wieder angelegt: schon wenige Bewegungen beginnen den Aufzug erneut

Wenn Sie mehrere Uhren im Wechsel tragen, hilft es, das Prinzip der Gangreserve zu kennen, bevor Sie sich festlegen.

Genauigkeit und Wartung

Als mechanisches System ist eine Automatikuhr weniger präzise als eine Quarzuhr. Eine typische Automatikuhr weicht etwa 5 bis 15 Sekunden pro Tag ab, und Einstiegswerke können noch weiter abweichen: Das 4R36 der Seiko 5 ist mit -35 bis +45 Sekunden pro Tag angegeben. Für eine mechanische Uhr ist das normal und kein Mangel; nur chronometerzertifizierte Werke bleiben innerhalb weniger Sekunden pro Tag. Alle paar Jahre ist eine Revision fällig, um die Schmierstoffe zu erneuern. Preiswerte Einstiegs-Automatikuhren sind etwa die Seiko 5 und die taucherartige Orient Mako. Die ganze Werksfamilie finden Sie in der Kategorie Uhrwerk, und für Ihre erste Automatik bietet unser Ratgeber Die besten japanischen Uhren einen guten Einstieg.

Verwandte Begriffe

Uhren mit diesem Merkmal

Häufig gestellte Fragen

Wie lange läuft eine Automatikuhr weiter, wenn man sie ablegt

Eine typische Automatikuhr hält voll aufgezogen rund 40 Stunden Gangreserve. Eine Uhr, die Sie Freitagabend ablegen, kann daher bis Montagmorgen stehen geblieben sein. Tragen Sie sie regelmäßig, zieht der Rotor stetig nach und die Uhr bleibt nie stehen.

Ist eine Automatikuhr so genau wie eine Quarzuhr

Nein, eine Automatikuhr ist als mechanisches System weniger präzise als eine Quarzuhr. Eine typische Automatikuhr weicht etwa 5 bis 15 Sekunden pro Tag ab, und Einstiegswerke können noch weiter abweichen; das ist normal und kein Mangel. Nur chronometerzertifizierte Werke bleiben innerhalb weniger Sekunden pro Tag, wenn Ihnen höchste Genauigkeit am wichtigsten ist, ist eine Quarzuhr die bessere Wahl.

Muss eine Automatikuhr gewartet werden

Ja, alle paar Jahre ist eine Revision fällig, um die Schmierstoffe zu erneuern und das Werk gesund zu halten. Preiswerte Einstiegs-Automatikuhren wie die Seiko 5 und die taucherartige Orient Mako gelten als wartungsarm und zuverlässig.