Minutenring
Der Minutenring ist das Band am Rand des Zifferblatts, das die Minuten- oder Sekundeneinteilung trägt. Häufig ist er leicht erhöht oder in einer Kontrastfarbe gehalten, damit die Skala hervortritt und die Uhr leichter ablesbar ist.
Auf einen Blick
- Position
- Äußerer Rand des Zifferblatts
- Übliche Skala
- Minuten- und Sekundenstriche
- Häufige Ausführung
- Kontrastfarbe oder leicht erhöht
Wer ein Zifferblatt genauer betrachtet, erkennt ganz außen am Rand ein schmales Band. Dieses Band trägt meist die Minuten- und Sekundenmarkierungen und hebt die Skala vom Muster oder von der Farbe in der Zifferblattmitte ab, was das Ablesen erleichtert.
Welche Aufgabe er hat
Seine Kernaufgabe besteht darin, die Zeitskala zu tragen und sie optisch in den Vordergrund zu rücken. Ein gut abgestimmter Ring macht auf einen Blick deutlich, auf welche Markierung die Zeiger zeigen.
- Kontrast: ein heller Ring auf dunklem Zifferblatt lässt die Minuten hervortreten
- Höhe: ein leicht abgestufter oder geneigter Ring verleiht dem Zifferblatt Tiefe
- Skala: manche tragen eine 1/5-Sekunden-Einteilung, andere nur schlichte Minutenstriche
Wo er auf dem Zifferblatt sitzt
Der Ring liegt im Übergang zwischen der eigentlichen Zifferblatt-Fläche und den Indizes und setzt sich in der Regel von beiden ab. Konkrete Beispiele dafür, wie eine klare Minutenskala die Ablesbarkeit verbessert, finden Sie im Ratgeber Beste japanische Uhren.
Beispiele
Bei der Seiko 5 Sports umrahmt ein kontrastfarbener, fester Minutenring den inneren Zifferblattrand und hebt sich deutlich von der Zifferblattfläche ab, sodass die Minutenstriche klar ablesbar bleiben.
Diese Uhr ansehenAuf einem schlichten, flachen Zifferblatt verleiht ein leicht geneigter Ring Tiefe und richtet die Minutenstriche direkt unter den Zeigern aus.
Vergleich
Minutenring und Drehlünette werden leicht verwechselt, ihre Aufgaben sind jedoch verschieden.
| Variante A | Variante B | Anmerkungen |
|---|---|---|
| Minutenring | Drehlünette | Der Ring ist ein fester, nicht drehbarer Reif am Rand des Zifferblatts und trägt die Zeitskala; je nach Modell ist er auf das Zifferblatt gedruckt, ein separater aufgesetzter Reif oder Teil des Rehauts. Die Lünette dreht sich auf dem Gehäuse und markiert die abgelaufene Zeit gesondert. |
Verwandte Begriffe
Uhren mit diesem Merkmal
Häufig gestellte Fragen
Sind ein Minutenring und eine Drehlünette dasselbe?
Nein. Der Minutenring ist ein fester, nicht drehbarer Reif am Rand des Zifferblatts und trägt die Zeitskala. Die Drehlünette dreht sich auf dem Gehäuse und dient dazu, die abgelaufene Zeit zu markieren. Sie liegen auf verschiedenen Ebenen der Uhr.
Warum hat der Minutenring oft eine andere Farbe?
Eine Kontrastfarbe trennt die Minuten- und Sekundenstriche vom übrigen Zifferblatt und erleichtert so das Ablesen. Ein heller Ring auf dunklem Zifferblatt zeigt auf einen Blick, auf welche Markierung die Zeiger weisen.
Hat jede Uhr einen Minutenring?
Nein. Bei manchen schlichten Zifferblättern sind die Minutenstriche direkt auf die Zifferblattfläche gedruckt, ohne eigenen Ring. Ein Minutenring kommt eher dort vor, wo das Design die Skala betonen oder dem Zifferblatt eine Stufe und Tiefe geben soll.