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Bauteile

Gehäuseboden

Der Gehäuseboden ist die rückseitige Abdeckung des Uhrengehäuses. Er verschließt das Werk und bildet die Fläche, die am Handgelenk anliegt. Es gibt geschlossene Böden und Sichtböden (Glasboden), verschraubt oder gedrückt. Die Gravuren nennen meist Modell, Wasserdichtigkeit und Seriennummer.

Auf einen Blick

Zwei Typen
Geschlossen und Sichtboden (Glasboden)
Sitz
Verschraubt oder gedrückt
Übliche Gravuren
Modell, Referenz, Wasserdichtigkeit, Seriennr.

Der Gehäuseboden verschließt die Rückseite des Gehäuses, schützt das Werk vor äußeren Einflüssen und bildet zugleich die Fläche, die am Handgelenk anliegt. Ein Uhrmacher gelangt meist von hier aus an das Werk, weshalb die Art des Bodens auch die Wartung prägt.

Geschlossen oder Sichtboden

Ein geschlossener Boden ist voll aus Metall und verbirgt das Innere; er ist robust, schützend und für höhere Wasserdichtigkeit gut geeignet. Ein Sichtboden (Glasboden) trägt stattdessen ein Saphirfenster und macht den Rotor und das Werk sichtbar.

Sitz und Gravuren

Der Boden sitzt auf eine von zwei Arten:

  • Verschraubt: greift mit Gewinde ins Gehäuse, hält höheren Druck, bei Taucheruhren bevorzugt
  • Gedrückt: wird aufgepresst, leichter zu warten, meist geringere Wasserdichtigkeit

Die Gravuren nennen Modell, Referenznummer, Material und Seriendetails. All diese Entscheidungen gehören zum weiteren Gehäuse-Design. Ein konkretes Beispiel finden Sie in unserem Orient Mako 3 Test.

Beispiele

  • Der Orient Mako 3 verwendet passend zu seiner Taucherausrichtung einen verschraubten, geschlossenen Boden, eine Wahl, die die Wasserdichtigkeit in den Vordergrund stellt und das Werk verbirgt.

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  • Die meisten Seiko 5 Sports kommen mit einem Sichtboden, durch den Sie das Automatikwerk bei der Arbeit beobachten können.

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Vergleich

Verschraubte und gedrückte Böden dienen unterschiedlichen Prioritäten.

Variante AVariante BAnmerkungen
Verschraubter BodenGedrückter BodenEin verschraubter Boden greift mit Gewinde ins Gehäuse, hält höheren Druck und wird bei Taucheruhren bevorzugt; ein gedrückter Boden wird aufgepresst, ist leichter zu warten, bietet aber meist geringere Wasserdichtigkeit.

Verwandte Begriffe

Uhren mit diesem Merkmal

Häufig gestellte Fragen

Verringert ein Sichtboden die Wasserdichtigkeit?

Nicht zwangsläufig. Ein gut konstruierter Saphir-Sichtboden kann mit der richtigen Dichtung und dem richtigen Sitz hohe Wasserdichtigkeit erreichen. Dennoch wählen Hersteller bei ernsthaften Taucheruhren oft den geschlossenen Boden, da eine volle Metallfläche eine sicherere Barriere bietet.

Was bedeuten die Gravuren auf dem Gehäuseboden?

Die Gravuren tragen meist den Modellnamen, die Referenznummer (Gehäusenummer), die Wasserdichtigkeitsangabe und Seriendetails. Manche Marken ergänzen Material, Herstellungsland oder Werkangaben. Diese Markierungen helfen, die Uhr zu identifizieren und bei der Wartung zu prüfen.

Was ist der Unterschied zwischen verschraubtem und gedrücktem Boden?

Ein verschraubter Boden greift mit Gewinde ins Gehäuse, hält höheren Druck und braucht ein eigenes Werkzeug zum Öffnen. Ein gedrückter Boden wird aufgepresst, ist leichter zu warten, bietet aber meist geringere Wasserdichtigkeit. Taucheruhren nutzen überwiegend verschraubte Böden.