Mechanische Uhr
Eine mechanische Uhr läuft mit einer aufgezogenen Zugfeder und einem Räderwerk, ganz ohne Batterie. Es gibt zwei Arten: das Automatikwerk, das sich über einen Rotor selbst aufzieht, und das Handaufzugswerk, das Sie von Hand aufziehen. Geschätzt wird sie für ihre Verarbeitung und den ruhig gleitenden Sekundenzeiger.
Auf einen Blick
- Energiequelle
- Aufgezogene Zugfeder, keine Batterie
- Arten
- Automatik (Rotor) und Handaufzug
- Genauigkeit
- Einige Sekunden pro Tag, unter Quarz
Eine mechanische Uhr läuft mit gespeicherter mechanischer Energie. Sie ziehen die Zugfeder auf, und während sie sich entspannt, gibt sie diese Energie an das Räderwerk weiter und bewegt die Zeiger in gleichmäßigem Takt vorwärts. Es gibt keine Batterie, keinen Schwingquarz und keine Elektronik, nur das geregelte Zusammenspiel der Metallteile.
Zwei Arten des Aufzugs
Mechanische Uhren teilen sich danach, wie die Zugfeder gespannt wird:
- Automatik: ein Rotor, der sich mit Ihrer Handbewegung dreht, zieht die Feder von selbst auf und hält die Uhr in Gang, solange Sie sie tragen
- Handaufzug: Sie ziehen die Feder in Abständen selbst auf, indem Sie die Krone von Hand drehen
Beide arbeiten nach demselben Prinzip, der Unterschied liegt allein darin, wie die Feder gespannt wird. Einen näheren Blick auf den Selbstaufzug bietet der Eintrag Automatikuhr sowie der Begriff Gangreserve, der erklärt, wie lange die Feder reicht.
Warum man sie wählt
Der Reiz liegt großteils in der Verarbeitung: winzige, von Hand zusammengefügte Teile und ein Sekundenzeiger, der gleitet statt zu ticken. Im Gegenzug nehmen Sie ein paar Sekunden Abweichung pro Tag und regelmäßige Wartung in Kauf. Bezahlbare Einstiege wie Orient und die Seiko 5 finden Sie in unserem Ratgeber Beste japanische Uhren.
Beispiele
Orient und die Seiko 5 sind gute Beispiele für bezahlbare mechanische Uhren.
Diese Uhr ansehen
Vergleich
Mechanische und Quarzuhren funktionieren unterschiedlich.
| Variante A | Variante B | Anmerkungen |
|---|---|---|
| Mechanische Uhr | Quarzuhr | Eine mechanische Uhr beruht auf einer aufgezogenen Zugfeder und weicht einige Sekunden pro Tag ab; eine Quarzuhr läuft mit Batterie und geht genauer. |
Verwandte Begriffe
Uhren mit diesem Merkmal
Häufig gestellte Fragen
Hat eine mechanische Uhr eine Batterie?
Nein, eine mechanische Uhr hat keine Batterie. Sie bezieht ihre Kraft aus einer aufgezogenen Zugfeder; während sich die Feder entspannt, gibt sie Energie an das Räderwerk weiter und treibt die Zeiger an. Automatikmodelle ziehen sich selbst auf, Handaufzugsmodelle werden von Hand aufgezogen.
Was ist der Unterschied zwischen einer Automatik- und einer Handaufzugsuhr?
Beide sind mechanisch, der Unterschied liegt im Aufzug der Zugfeder. Bei einer Automatik zieht ein Rotor, der sich mit Ihrer Handbewegung dreht, die Feder von selbst auf. Bei einem Handaufzug ziehen Sie die Feder in Abständen selbst auf, indem Sie die Krone drehen.
Ist eine mechanische Uhr ungenauer als eine Quarzuhr?
Ja, eine mechanische Uhr ist etwas ungenauer als eine Quarzuhr und kann pro Tag einige Sekunden abweichen. Außerdem braucht sie regelmäßige Wartung, damit die Metallteile sauber laufen. Dafür wird sie für ihre Verarbeitung und den gleitenden Sekundenzeiger geschätzt.