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Komplikationen

Monopusher-Chronograph

Ein Monopusher-Chronograph steuert Start, Stopp und Nullstellung über einen einzigen Knopf, der diese Funktionen nacheinander durchläuft. Bei vielen Monopushern ist dieser Knopf koaxial in die Krone integriert, was die Gehäuseflanke schlicht hält, bei anderen sitzt er auf dem Gehäuse bei 2 Uhr. Er spiegelt die frühe Chronographenbauweise wider und lässt Sie nur ein einziges durchgehendes Ereignis auf einmal stoppen.

Auf einen Blick

Bedienung
Ein Knopf für Start, Stopp und Nullstellung
Position
Oft koaxial in der Krone, mitunter auf dem Gehäuse bei 2 Uhr
Grenze
Misst ein durchgehendes Ereignis auf einmal

Beim Monopusher-Chronographen laufen Start, Stopp und Nullstellung über einen einzigen Knopf in fester Reihenfolge. Der erste Druck startet die Messung, der zweite stoppt sie, der dritte stellt die Zeiger auf null zurück. Bei vielen Monopushern ist dieser Knopf koaxial in die Krone integriert, was die Flanke des Gehäuses schlicht hält, bei anderen sitzt er auf dem Gehäuse bei 2 Uhr.

Warum nur ein Knopf

In den frühen Jahren des Chronographen war dies die übliche Anordnung. Die Bauweise mit zwei Drückern kam erst später. Ein einziges Bedienelement ist eine optisch zurückhaltende Wahl, die nah an den Wurzeln des Chronographen bleibt.

Was er kann und was nicht

  • Stärke: liegt der Knopf koaxial in der Krone, bleiben die Gehäuselinien klar und die Bedienung läuft schlicht über einen Knopf
  • Grenze: Sie stoppen ein einzelnes durchgehendes Ereignis; ein Anhalten und Fortsetzen ist nicht möglich, da der nächste Druck zur Nullstellung führt

Um die Messung aufeinanderfolgender einzelner Ereignisse sofort zurückzustellen und neu zu starten, greifen Sie zu einem Flyback-Chronographen. Für Zwischenzeiten oder zwei parallele Ereignisse braucht es dagegen eine Rattrapante (Schleppzeiger). Wo diese Funktionen in der größeren Familie stehen, sehen Sie in unserem Ratgeber zu den besten Chronographen-Uhren.

Beispiele

  • Wenn Sie einen einzelnen Lauf von Anfang bis Ende stoppen möchten, genügt ein Knopf: drücken zum Starten, drücken zum Anhalten am Ende, dann drücken zum Nullstellen. Wollen Sie eine Zwischenzeit festhalten, reicht diese Anordnung nicht, denn der zweite Druck führt bereits zum Stopp.

  • Ein einzelner, koaxial in die Krone integrierter Knopf lässt die Gehäuseflanke glatt, was den Monopusher-Chronographen für alle reizvoll macht, die einen klaren, klassischen Auftritt suchen.

Vergleich

Die Bauweise mit einem und mit zwei Knöpfen leistet dasselbe, nur unterschiedlich flexibel.

Variante AVariante BAnmerkungen
Monopusher-ChronographZwei-Drücker-ChronographEin Knopf durchläuft Start, Stopp und Nullstellung, ein Anhalten und Fortsetzen ist also nicht möglich. Bei zwei Drückern liegt Start/Stopp auf dem einen und die Nullstellung auf dem anderen, sodass Sie vor dem Nullstellen pausieren und neu starten können.

Verwandte Begriffe

Häufig gestellte Fragen

Wie funktioniert ein Monopusher-Chronograph?

Ein einziger Knopf arbeitet in fester Reihenfolge: Der erste Druck startet die Messung, der zweite stoppt sie, der dritte stellt die Zeiger auf null zurück. Dieser Knopf ist oft koaxial in die Krone integriert, sodass die Gehäuseflanke schlicht bleibt, bei manchen Modellen sitzt er auf dem Gehäuse bei 2 Uhr.

Was ist der Unterschied zwischen einem Monopusher- und einem Zwei-Drücker-Chronographen?

Beim Monopusher durchläuft ein Knopf Start, Stopp und Nullstellung, ein Anhalten und Fortsetzen ist nicht möglich. Beim Zwei-Drücker liegen Start und Stopp auf einem Knopf und die Nullstellung auf dem anderen, sodass Sie die Messung pausieren und neu starten können.

Kann ein Monopusher-Chronograph Zwischenzeiten nehmen?

Nein, ein einfacher Monopusher-Chronograph misst nur ein durchgehendes Ereignis. Für Zwischenzeiten oder zwei parallele Ereignisse braucht es eine zusätzliche Komplikation wie eine Rattrapante (Schleppzeiger).